Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie – Landesgruppe Steiermark

 

Joanneum
 

 

4. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie – Landesgruppe Steiermark am Universalmuseum Joanneum

Samstag, 3. Februar 2018, 09.00-13.15, Universalmuseum Joanneum


Tagungsort: Universalmuseum Joanneum
Joanneumsviertel: Auditorium (8010 Graz, Zugang Kalchberggasse bzw. Landhausgasse)


Tagungssprache wahlweise Deutsch oder Englisch


FREIER EINTRITT


Aus organisatorischen Gründen wird um ANMELDUNG per E-Mail ersucht: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 
 
 

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Das aktuelle Monatsprogramm

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Foto: Christoph Riegler

 

NEU!!!!!

Das neue Monatsprogramm ist online verfügbar. Die ÖGH veranstaltet einmal pro Monat einen Vortrag zu unterschiedlichen herpetologischen Themen. Der Vortrag findet immer in den Bibliotheksräumen der Herpetologischen Sammlung statt. Beginn ist immer (wenn nicht anders angekündigt) um 18 Uhr 30. Gäste sind herzlich willkommen.

 

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Das waren die Schönbrunner Amphibientage der ÖGH „Molchlertag“ und „Froschlertag“

Unke Froschlertag

Die Schönbrunner Amphibientage der ÖGH 2017 haben am 25. Und 26. November im Elefantensaal im Tiergarten Schönbrunn stattgefunden. Die Schwanz- und Froschlurchtagung unserer Gesellschaft lockt jedes Jahr mehr Amphibienbegeisterte an: Zum schon 17ten Molchlertag fanden sich mehr als 80 und zum 2ten Froschlertag an die 70 Besucher ein.
Die Referenten waren gut gelaunt und entspannt, die Vorträge aber spannend und gescheit – die Stimmung war hervorragend. Wer die Veranstaltung versäumt hat, hier noch einmal das Programm mit allen Referenten. Sobald die Kurzfassungen eingelangt sind, werden sie auf der Homepage der ÖGH zur Verfügung gestellt(so wie dies auch für die Molchlertage 2014 und 2015 angeboten wird – allein die Zusammenfassungen der Amphibientage 2016 fehlen noch).
Vortragende und Gäste stammten nicht nur aus unserem Lande, sondern auch aus Tschechien, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden.
Vielen herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Amphibientage beigetragen haben, vor allem an die Referenten!

Bilder der Veranstaltung

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ÖGH-Exkursion zur Kroatischen Gebirgseidechse in Kärnten, 2017

 

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Im Rahmen der Masterarbeit von Karin Ernst wurde eine viertägige Exkursion für Mitglieder der ÖGH nach Kärnten, in das Gebiet des Pressegger Sees angeboten (15. bis 18. Juni 2017). Ziel dieser Exkursion war es, neue Erkenntnisse über die bevorzugten ökologische Nischen und die aktuelle Verbreitung der Kroatischen Gebirgseidechse Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) zu gewinnen. Die am Donnerstag und Freitag besuchten Standorte stellten sich zwar zum Teil als „herpetofaunistische Paradiese“ heraus, nur scheinbar nicht für I. horvathi. Umso größer war die Freude, als wir am Samstag von der Modellvorhersage in eine wunderschöne Klamm zu einer optimalen Felswand geführt wurden, die tatsächlich Kroatische Gebirgseidechsen beheimatet. Trotz der dort hohen Individuen-Dichte, war das Vorkommen an diesem Standort bisher nicht bekannt. Alles in Allem war es eine aufregende Exkursion in beeindruckender Landschaft, mit vielen biologischen Highlights, die erfolgreich mit optimalem Wetter und einem neuen I. horvathi - Fundort abgerundet wurde.

 

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Fotos: Karin Ernst, Thomas Wampula

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Die ÖGH-Expedition zu den Blauen Fröschen der Stockerauer Au 2017

Kurz vor dem Wochenende zu 18. und 19. März war es so weit: Cornelia Gabler hatte nach wiederholten Kontrollgängen das Anwandern der Moorfrösche (Rana arvalis wolterstorffi) ans Laichgewässer festgestellt und die zur Exkursion Angemeldeten wurden alarmiert. So fanden eine „Vorexpedition“ am Samstag bei schlechtem Wetter und die Hauptexkursion mit guter Prognose am Dienstag darauf statt. Sechs Personen konnten am Samstag zwar noch nicht optimal blaue Frösche beobachten, aber sehen konnte man sie und bläulich waren sie auch darüber hinaus  kreuzte ein Moorfrosch und ein Springfrosch den Weg  der Gruppe – den Ausflug hat wohl niemand bereut. 

Am Dienstag durfte sich eine zwölfköpfige Runde über hunderte himmelblaue Moorfrösche in Hochbrunft freuen! Ganz vorsichtig und von Cornelia Gabler hervorragend angeleitet, konnten die Exkursionsteilnehmer recht nahe an die Tiere – selbst wer schon viele Frösche gesehen hat – das war schon ein besonderes Erlebnis! 

Fotos: Karin Ernst, Kai Kolodziej, Georg Gassner & Thomas Wampula

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Monatsprogramm

 Die ÖGH veranstaltet  einmal pro Monat einen Vortrag zu unterschiedlichen herpetologischen Themen. Der Vortrag findet immer in den Bibliotheksräumen der Herpetologischen Sammlung statt. Beginn ist immer (wenn nicht anders angekündigt) um 18 Uhr 30. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Zurückliegende Veranstaltungen (als PDF herunterladen)

das aktuelle Monatsprogramm als download

Monatsprogramm September 2017 bis Jänner 2018

Monatsprogramm  Jänner bis Juni 2017

Monatsprogramm September 2016 bis Jänner 2017

Monatsgrogramm Februar bis Juni 2016

Monatsprogramm September 2015 bis Jänner 2016

Monatsprogramm Jänner bis Juni 2015

Monatsprogramm September 2014 bis Jänner 2015

Monatsprogramm September 2013 bis Jänner 2014

Monatsprogramm Februar bis Juni 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ÖGH Jahrestagung

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie wird jedes Jahr im Jänner im Naturhistorischen Museum Wien abgehalten.

Jahrestagung 2018 (19. bis 21. Jänner)

Tagungsort

Naturhistorisches Museum Wien

Burgring 7, A-1010 Wien

Abendveranstaltungen finden meist im Gasthaus Plutzer Bräu statt.

Ort: Schrankgasse 2 / Ecke Stiftgasse, A-1070 Wien

Unterschiedliche Themenschwerpunkte werden im Rahmen der dreitätigen Tagung behandelt

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Forschungsbereich der Herpetologie
  • Schutz von Amphibien und Reptilien und ihrer Lebensräume
  • Feldherpetologische Studien und Reiseberichte
  • Gesetzliche Bestimmungen bezüglich Haltung, Zucht, Transport, Erwerb und Behandlung von Reptilien und Amphibien
  • Haltung, Zucht und Krankheiten von Amphibien und Reptilien
  • Planung, Bau, Technik und Einrichtung von Vivarien

Für Mitglieder der ÖGH gibt es eine ermäßigte Tagungsgebühr. Referenten sind von der Tagungsgebühr befreit.

Das Rahmenprogramm bietet unterschiedliche Führungen durch das Naturhistorische Museum, wie z. B. in die Depoträume der wissenschaftlichen herpetologischen Belegsammlung. Außerdem findet am Freitag ein „Icebreaker“ (Sektempfang) in den Schauräumen des Naturhistorischen Museums statt.

Eine Verkaufsausstellung für terraristische und herpetologische Literatur der Chimaira Buchhandels GmbH www.chimaira.de bietet in den Pausen die Möglichkeit ausgiebig in Fachliteratur zu stöbern.

Unterstützer

 

Logo Zoo Wien Logo NHM Wien Logo Basis Kultur Wien

 

Richtlinien für Vortragende

  • Ca. 25 Min. Redezeit (Abweichungen nach Rücksprache mit dem Tagungskomitee)
  • Mit der Anmeldung des Vortrags ist ein Abstract einzureichen (Umfang: 700 Zeichen inklusive Leerzeichen). Das Abstract senden Sie bitte in Form eines einfachen E-Mail Textes an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Zusammen mit dem Abstract sind zwei vortrags- relevante Abbildungen mitzusenden. (Auflösung mindestens 300 dpi bei einer Wiedergabegröße von 40 mm x 60 mm)

Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie erhalten auch ohne Anmeldung das komplette Tagungsprogramm zugesandt. Wenn sie noch nicht Mitglied der ÖGH sind, finden sie das Programm ab Mitte Dezember auf der Homepage der ÖGH.

Tagungsprogrogramme der letzten Jahre

Programm Jahrestagung 2017 Programm Jahrestagung 2016 Programm Jahrestagung 2015
Programm Jahrestagung 2014 Programm Jahrestagung 2013 Programm Jahrestagung 2012

 

ÖGH Jahrestagung 2017 
Fotos © Wöss, Bader
ÖGH Jahrestagung 2016 
Fotos © Riegler
ÖGH Jahrestagung 2015 
Fotos © Riegler
ÖGH Jahrestagung 2014
Fotos © Kracher, Ochsenhofer, Riegler
ÖGH Jahrestagung 2013 
Fotos © Ochsenhofer
ÖGH Jahrestagung 2012
Fotos © Riegler, Ochsenhofer

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Molchlertag und Froschlertag - Die Schönbrunner Amphibientage der ÖGH

Mit dem Molchlertag 2014 wurde nach zweijähriger Pause eine Tradition wiederbelebt, die auf die Aktivitäten von Günter Schultschik zurückgeht, der diese Urodelentagung über viele Jahre hinweg hervorragend gestaltet und organisiert hatte. 2016 wurde dem schon 16. Molchlertag der 1. Froschlertag zur Seite gestellt – zusammen bilden die beiden Veranstaltungen die „Schönbrunner Amphibientage der ÖGH“.

Molchlertag und Froschlertag wenden sich vor allem an Terrarianer und Praktiker, die sich speziell mit Amphibien beschäftigen, aber auch an Herpetologen, die sich mit Urodelen und Anuren befassen und an all jene, denen der Schutz (auch) dieser Tiergruppen am Herzen liegt. Wir sehen uns als Forum, in welchem amphibienrelevante Themen behandelt werden: Die Amphibientage der ÖGH wollen Lurchbegeisterten, vom Wissenschafter bis zum ambitionierten Liebhaber, eine Möglichkeit der Begegnung und des Austausches bieten, Wissen zusammentragen und vermehren und die Menschen, die sich dieser Leidenschaft verschrieben haben, miteinander vernetzen.

Sollten Sie Beiträge für die folgenden Amphibientage melden wollen, Fragen dazu haben, oder in den Ankündigungsverteiler aufgenommen werden (wenn Sie kein ÖGH-Mitglied sind), so wenden Sie sich bitte an diese Adresse:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (alternativ auch Florian Glaser: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Christian Proy: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Schönbrunner Amphibientage der ÖGH 2017

Berichte

  • Amphibientage 2016 

Fotos: Christoph Riegler

Fotos: Thomas Wampula

Fotos: Christoph Riegler

Tagungsort

Die Schönbrunner Amphibientage finden jeweils an einem Wochenende im November im Elefantensaal  im Tiergarten Schönbrunn statt (Samstag- Molchlertag und Sonntag-Froschlertag).

Die Kurzfassungen der Vorträge 2015

Programm

Die Kurzfassungen der Vorträge 2014

Programm

  • Florian Glaser, Batrachochytrium salamandrivorans – eine mögliche Gefahr für Molche und Salamander in Österreich?
  • Peter Kienast, Necturus maculosus - Der gefleckte Furchenmolch. Haltung und Nachzucht
  • Christoph Leeb, Einschleppung griechischer Molche im Raum Kaltenleutgeben? Erste Ergebnisse einer genetischen Studie
  • Christoph Leeb, Haarige Molche im Lainzer Tiergarten
  • Heinrich Mayrhofer, Molchhaltung im Gewächshaus?
  • Karl Neubauer, Haltung und Zucht von Notophthalmus viridescens louisianensis
  • Doris Preininger & Thomas Wampula, Reingewaschen: Chytrid-Behandlung der Amphibien im Tiergarten Schönbrunn
  • Günter Schultschik, Fünfundzwanzig Jahre Urodelenhaltung in Österreich
  • Silke Schweiger, Leichen im Keller und Drachen vor der Tür – was tun? Von Lebenden und Toten – die Sammelleidenschaft des Naturhistorischen Museums Wien
  • Thomas Wampula, Ein Hustensaftlieferant aus dem Patzcuaro-See: Ambystoma dumerilii Ein neuer, hochgefährdeter „Axolotl“ im Tiergarten Schönbrunn

Zur Geschichte des Molchlertages

Unterstützer

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Österreichischer Forschungsfonds für Herpetologie (ÖFFH)

Der Tiergarten Schönbrunn und die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) vergeben jährlich Geldmittel aus einem Forschungsfonds in der Höhe von 5.000 Euro (erstmals 2016). Gefördert wird Grundlagenforschung an Amphibien und Reptilien. Voraussetzung für die Förderung ist ein Bezug zu Österreich. Das heißt, es stehen entweder heimische Amphibien und Reptilien im Zentrum der Forschung, der Wissenschafter ist aus Österreich oder die Arbeit wird an einer österreichischen Universität durchgeführt. Die Finanzierung kann einem Projekt zufallen oder auf mehrere aufgeteilt werden. Anträge können jeweils bis 30. September eingereicht werden. Die Projektanträge können per email, mit dem Betreff „Forschungsfonds“, an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden. Über die gestellten Anträge wird bis zum 30. November durch eine Gutachterkommission entschieden. Vergabekriterien sind Qualität und Durchführbarkeit des Projekts. Das oder die geförderten Projekte werden auf der Jahrestagung der ÖGH der Öffentlichkeit bekanntgegeben und die Begünstigten stellen ihre Projekte vor. Die detaillierten Einreichmodalitäten sind in den ÖFFH-Richtlinien zu finden

Der ÖFFH 2016

2016 konnten Wissenschafter erstmals um die Gelder aus dem Österreichischen Forschungsfonds für Herpetologie ansuchen. Aus den gestellten Anträgen wurden von der Gutachterkommission zwei Begünstigte gewählt. Da die Summe beider Projekte unter den zur Verfügung stehenden 5.000 € beträgt, konnten beide zur Gänze gefördert werden. Wir gratulieren den Fondsbegünstigten Karin Ernst zum einen, zum anderen Eva Ringler und Andrius  Pašukonis und freuen uns auf die Ergebnisse ihrer Forschung.

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Abstracts der Projekte

1) Species´ distribution modeling and field survey on Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) in Austria (Karin Ernst)

Modellierung und Überprüfung potentieller Verbreitungsgebiete von Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) in Österreich - Vorhergesagte und realisierte Nischen unter Berücksichtigung topographischer, geologischer und bioklimatischer Parameter

I. horvathi Christoph Riegler

Das Ziel dieser Studie ist, neue Erkenntnisse über die bevorzugten ökologische Nischen und die aktuelle Verbreitung der Kroatischen Gebirgseidechse Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) innerhalb Österreichs zu gewinnen. Eine aussagekräftige Vorhersage wird mittels Modellierung der potentiellen Verbreitung (SDM – Species‘ distribution modeling) für Österreich getroffen und dargestellt. Für die korrelative Modellierung werden  artspezifische Habitat-Präferenzen unter Berücksichtigung geologischer, topografischer, bioklimatischer und ökologischer Variablen, basierend auf Daten bisher bekannter Fundorte implementiert und analysiert. Eine anschließende Freilandstudie an die vom Modell berechneten Standorte mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterer Vorkommen, soll schlussendlich zur Entdeckung noch unbekannter besetzter Nischen von I. horvathi in Österreich führen. Endresultat der Studie wird eine umfassende Art-Charakterisierung und eine Verbreitungskarte der potentiellen, als auch realisierten Habitate, entlang der nördlichen Verbreitungsgrenze der Kroatischen Gebirgseidechse in Österreich sein. Außerdem wird die Aussagekraft der Modellierung, die zukünftig auch als hilfreiche, flexible Methode in Bezug auf Artenschutz Anwendung finden könnte, getestet.

Fördersumme: 1.498 Euro

2) With the smell to success? The role of olfaction for locating deposition sites in a tadpole transporting frog (Eva Ringler & Andrius Pašukonis)

Erfolgreich geschnuppert? Die Rolle von Geruch beim Auffinden von geeigneten Wasserstellen während des Kaulquappentransportes

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Wenn Tiere nach mobilen Zielen suchen, wie etwa Fortpflanzungspartnern, Beute, oder anderen fluktuierenden Ressourcen, können sie nicht auf gelerntes Wissen zurückgreifen. Sie sollten stattdessen strategische Suchmuster entwickeln und/oder spezifischen Umweltreizen, so wie Geruch, folgen. Im vorliegenden Projekt wird die Bedeutung von olfaktorischen Reizen für das Auffinden von geeigneten Wasserstellen zur Abgabe von Kaulquappen bei der Pfeilgiftfroschart  Allobates femoralis untersucht. Zu diesem Zweck wurde ein Experiment geplant, in dem  zwei kürzlich entwickelte methodische Ansätze miteinander kombiniert werden: (1) das Versetzen von adulten Individuen in unbekannte Areale, und (2) die Applikation von Kaulquappen um Trageverhalten in adulten A. femoralis auszulösen. Im Speziellen wollen wir untersuchen, ob Geruch beim Auffinden von Wasserstellen in unbekannten Arealen behilflich sein kann. Die Ergebnisse werden wichtige Einblicke in Orientierungsmechanismen und Raumnutzungsstrategien bei tropischen Fröschen liefern. Die Antragsteller verwenden einen gezielten und neuartigen experimentellen Ansatz um zum ersten Mal in freier Wildbahn die Rolle von olfaktorischen Reizen für die räumliche Orientierung bei einem tropischen Frosch zu untersuchen.

Fördersumme: 3.200 Euro

Gesamt ÖFFH-Fördersumme: 4.698 Euro

Kooperationspartner

Logo Zoo Wien

 

 

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