Exkursion: Zu den „Blauen Fröschen“ der Stockerauer Au

Moorfrosch, Foto Christoph Riegler

Nur wenige Tage im zeitigen Frühjahr dauert die Laichzeit der heimischen Moorfrösche (Rana arvalis). Die männlichen Frösche finden sich dabei zu großen Gruppen zusammen und beeindrucken durch ihre bei Sonnenschein intensiv himmelblaue Färbung. Die blaue Färbung dient nicht dazu den Weibchen zu imponieren, sondern der Fehlpaarungsvermeidung, wiesen österreichische Wissenschafter nach. Publikation

Cornelia Gabler führt uns zu einer Moorfroschhochzeit in der Stockerauer Au. Allerdings steht ein Termin dafür naturgemäß noch nicht fest – das Ereignis richtet sich nach den Wettergegebenheiten. Etwa ab Mitte März ist das spektakuläre Geschehen zu erwarten.

Wer also Interesse an der Exkursion zu den blauen Fröschen hat, sollte über die zeitliche Flexibilität verfügen, sich nach den Fröschen zu richten! Wenn es losgeht, wird man am Vorabend oder dem Tag davor via Email benachrichtigt (je nach Interesse ist eine zeitliche Staffelung nötig).

Treffpunkt: Autobahnabfahrt Stockerau Ost, links am Parkplatz vor dem Schranken

Die Reise erfolgt mit Privat-PKWs. Begrenzte Teilnehmerzahl (ausschließlich ÖGH Mitglieder), Anmeldung

Vorläufiger Termin: ab Mitte März (Details siehe oben)

 

 
 

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Vortrag: Haltung und Zucht der Europäischen Hornviper

Vipera ammodytesDer Referent berichtet über die jahrzehntelange Haltung und Zucht von Vipera ammodytes von verschiedenen Standorten aus dem Verbreitungsgebiet. Es wird auf die unterschiedlichen (oder doch nicht?) Bedingungen bei der Haltung der Unterarten ammodytes, meridionalis und transcaucasiana eingegangen. Darüber hinaus werden Angaben zur Haltung und Zucht von verschiedenen Arten der Gattung Montivipera gemacht

MARIO SCHWEIGER 1,2

1 office[at]vipersgarden.at, www.vipersgarden.at
2 Österreichische Gesellschaft für Herpetologie, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich
 
Ort:
Bibliothek der Herpetologischen Sammlung, Naturhistorisches Museum Wien,
Eingang Burgring 7, 1010 Wien
 
Datum:
Mittwoch, 29. März 2017, 18:30 Uhr
 
 

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Vortrag: Entdecken Sie die Tierwelt in den Blumengärten Hirschstetten: Ein Zoo der Wiener Stadtgärten

BlumengärtenPflanzen und Tiere gehören in den Blumengärten Hirschstetten zusammen. Daher wurde ein spezieller Themengarten angelegt, der mehrere Gehege von Land- und Wasserschildkröten umfasst. Die Freilandanlagen sind ganz nach den Bedürfnissen der Tiere gestaltet.

RONALD LINTNER1

1 Blumengärten Hirschstetten, Quadenstraße 15, 1220 Wien, Österreich, ronald.lintner[at]wien.gv.at
 
 
Ort:
Bibliothek der Herpetologischen Sammlung, Naturhistorisches Museum Wien,
Eingang Burgring 7, 1010 Wien
 
Datum:
Mittwoch, 26. April 2017, 18:30 Uhr
 
 

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Exkursion: Herpetologische Exkursion zum Vrana-See

ExkursionVranaDie Exkursion ist ausgebucht, leider sind keine weiteren Anmeldungen möglich.

Die jährliche ÖGH-Exkursion der Fachgruppen Feldherpetologie und Schlangen führt uns dieses Frühjahr nach Norddalmatien zum Vrana-See und dessen Umgebung. Auf Grund der sehr nahe beisammen liegenden unterschiedlichen Lebensräume können praktisch alle Amphibien- und Reptilienarten des mediterranen Küstenstreifens beobachtet werden. So beherbergt das Gebiet z. B. eine der dichtesten Populationen der Griechischen Landschildkröte in Kroatien. Weitere zu erwartende Arten sind auch die Vierstreifen- und Leopardnatter sowie der Scheltopusik und die Würfelnatter. Leider ist das Gebiet stellenweise vermüllt, aber genau diese Örtlichkeiten sind ja des Feldherpetologen „Lieblingsplätze“.
Dieses Gebiet war bereits 2013 Ziel einer ÖGH-Exkursion, ein Reisebericht dazu ist in ÖGH-Aktuell, Ausgabe 34 nachzulesen.

Die Reise erfolgt mit Privat-PKWs. BegrenzteTeilnehmerzahl (ausschließlich ÖGH-Mitglieder)

Weitere Informationen

JOHANNES HILL1,3 & MARIO SCHWEIGER 1,2

1 Österreichische Gesellschaft für Herpetologie, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich
2 Am Katzelsberg 4, 5162 Obertrum am See, Österreich, office[at]vipersgarden.at;, www.vipersgarden.at
3 www.herpetofauna.at, johannes.hill[at]herpetofauna.at
 
 
Datum:
Freitag, 28. April bis Dienstag, 02. Mai 2017
 
 

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Vortrag: Erinnerungen an Werner Mayer

WernerWerner Mayer verstarb am 14. August 2015 in Hinterbrühl im 73. Lebensjahr. Werner war als langjähriges Vorstandsmitglied der ÖGH eng verbunden. Neben einer kurzen Darstellung seiner Interessensschwerpunkte im Bereich der Herpetologie (vor allem Lacertiden) werden vor allem seine meist sehr lustigen Erlebnisse und „Gschichterln“ auf unseren vielen gemeinsamen Exkursionen in Erinnerung gerufen. Es gibt viele Gründe, Werner zu vermissen.

THOMAS BADER 1,2

1 Österreichische Gesellschaft für Herpetologie, Burgring 7, 1010 Wien. Österreich, office[at]herpetozoa.at
2 www.herpetofauna.at, thomas.bader[at]herpetofauna.at
 
Ort:
Bibliothek der Herpetologischen Sammlung, Naturhistorisches Museum Wien,
Eingang Burgring 7, 1010 Wien
 
Datum:
Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:30 Uhr
 
 

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Exkursion: Auf der Suche nach der seltensten Eidechse Österreichs

horvathi

Im Rahmen der Masterarbeit von Karin Ernst, BSc wird eine zweitägige Exkursion für Mitglieder der ÖGH nach Kärnten oder Osttirol angeboten werden. Die Reise erfolgt mit Privat-PKWs. Begrenzte Teilnehmerzahl (ausschließlich ÖGH Mitglieder), Anmeldung oder Tel. 01-52177-619

KARIN ERNST1,2 & SILKE SCHWEIGER1,2

1 Naturhistorisches Museum Wien, Herpetologische Sammlung, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich

2 Österreichische Gesellschaft für Herpetologie, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich

Vorläufiger Termin: 03. bis 04. Juni 2017

Das Ziel dieser Studie ist, neue Erkenntnisse über die bevorzugten ökologische Nischen und die aktuelle Verbreitung der Kroatischen Gebirgseidechse Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) innerhalb Österreichs zu gewinnen. Eine aussagekräftige Vorhersage werden wir mittels Modellierung der potentiellen Verbreitung (SDM – Species‘ distribution modeling) für Österreich  treffen und darstellen können. Für die korrelative Modellierung wurden artspezifische Habitat-Präferenzen unter Berücksichtigung geologischer, topografischer, bioklimatischer und ökologischer Variablen, basierend auf Daten bisher bekannter Fundorte implementiert und analysiert. Eine anschließende Freilandstudie an die vom Modell berechneten Standorte mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterer Vorkommen, soll schlussendlich zur Entdeckung noch unbekannter besetzter Nischen von I. horvathi in Österreich führen. Endresultat der Studie wird eine umfassende Art-Charakterisierung und eine Verbreitungskarte der potentiellen, als auch realisierten Habitate, entlang der nördlichen Verbreitungsgrenze der Kroatischen Gebirgseidechse in Österreich sein. Außerdem wird die Aussagekraft der Modellierung, die zukünftig auch als hilfreiche, flexible Methode in Bezug auf Artenschutz Anwendung finden könnte, getestet.

 

 
 

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Vortrag: Eine Auswertung von zwei Jahrzehnten Amphibienschutz an Salzburgs Straßen - Populationstrends von Erdkröte und Grasfrosch

kaufmann

Amphibienzäune sind nicht nur ein wichtiges Werkzeug für den angewandten Naturschutz, sondern liefern auch wertvolle Daten zur Bestandsentwicklung dieser Tiergruppe. Statistische Analysen der in den letzten 21 Jahren registrierten Zahlen kommen zu erstaunlichen aber beunruhigenden Ergebnissen, was die Populationstrends unserer beiden häufigsten Amphibienarten angeht.

MARIO MARTIN KYEK1, PETER KAUFMANN1 & ROBERT LINDNER1

1 Biodiversitätszentrum, Haus der Natur, Salzburg, Österreich, peter.kaufmann[at]subnet.at
 
Ort:
Bibliothek der Herpetologischen Sammlung, Naturhistorisches Museum Wien,
Eingang Burgring 7, 1010 Wien
 
Datum:
Donnerstag, 22. Juni 2017, 18:30 Uhr
 
 

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Vortrag: Auf der Suche nach der seltensten Eidechse Österreichs

Christoph Riegler 3 300x200

Nehmen Sie Einblick in die Geschichte und aktuellsten Erkenntnisse zur Verbreitung der Kroatischen Gebirgseidechse Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) in Österreich. Im Zuge eines Forschungsprojektes, wurde versucht, potentielle Lebensräume im Süden Österreich's durch ein computergestütztes Modell zu detektieren, um auf diese Weise anschließend im Freiland bisher unbekannte Vorkommen zu entdecken. Sehen Sie selbst, wie erfolgreich die Suche nach der seltensten Eidechse Österreich‘s war.

 Karin ERNST1,2 & Silke SCHWEIGER1,2 

1 Naturhistorisches Museum Wien, Herpetologische Sammlung, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich
2 Österreichische Gesellschaft für Herpetologie, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich
 
Ort:
Vortragssaal des Naturhischorischen Museums, Untere Kuppelhalle, Haupteingang: Maria-Thersienplatz
 
Datum:
Mittwoch, 6. September 2017, 18:30 Uhr
 
 

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