2. Reptilientag der ÖGH in den Blumengärten Hirschstetten

Leiste Reptilientag

Die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie veranstaltet zum zweiten Mal den „Reptilientag der ÖGH in den Blumengärten Hirschstetten“.

Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Terrarianer und Praktiker, die sich speziell mit Reptilien beschäftigen und an all jene, denen Reptilien ein Anliegen sind. Ambitionierte Praktiker, wie auch Feldherpetologen und Wissenschafter sind herzlich dazu eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen und über ihr Wissen in Form von Präsentationen zu berichten. Wissenswertes über Haltung, Zucht, Biologie und Schutz von Reptilien steht im Mittelpunkt. Interessenten sollen auf diesem Weg die Möglichkeit finden, sich zu vernetzen.
Der Leiter des Zoos in den Blumengärten Hirschstetten, Ronald Lintner, wird im Rahmen der Tagung durch die Anlagen führen.

Wann: Samstag, 21.09.2019, 10.00 bis 12.00 Uhr, 13.00 bis 15.00 Uhr

Wo: Glashaus beim Seerosenteich, Blumengärten Hirschstetten, Quadenstrasse 15, 1220 Wien

Organisatorisches
Die Einfahrt in das Gelände ist für eine beschränkte Anzahl von PKWs möglich.

Anmeldung zu Vorträgen
Beiträge können als Kurzbeitrag (5 Minuten), als Kurzpräsentation (10 Minuten) oder als Präsentation (20 Minuten) gestaltet werden.
Sollte eine andere Präsentation als Powerpoint geplant sein, bitte dies bei der Vortragsanmeldung bekannt zu geben. Ebenso soll bei der Vortragsanmeldung bekannt gegeben werden, wie lange die Präsentation geplant ist.
Anmeldungen bitte bis 30. Juni 2019 an: Richard Gemel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über das Programm und den genauen Ablauf des Reptilientages sowie Organisatorisches informieren wir ab Ende August 2019 via Aussendung und auf der ÖGH-Homepage.

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Der Bergmolch - Lurch des Jahres - in Österreich

Der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) ist eine zentraleuropäische Amphibienart, die mit verschiedenen Ausläufern, isolierten Populationen und aktuell sechs anerkannten Unterarten bis in die nördliche Bretagne, Nordspanien, die Karpaten, südwärts bis Mittel- und Süditalien sowie über den Balkan bis auf die Peloponnes in Griechenland vorstößt.

Bergmolch Ichthyosaura alpestris
In Österreich ist er die am weitesten verbreitete Schwanzlurchart Österreichs und kommt in allen Bundesländern vor. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt im Hügelland und in den Gebirgen der westlichen bzw. zentralen Landesteile, während die Vorkommen Richtung Norden und vor allem Osten ausdünnen. In den Tieflagen im Osten Niederösterreichs, dem Nord- und Mittelburgenland fehlt die Art. Die östliche Verbreitungsgrenze verläuft durch die Stadt Wien bzw. das südliche Burgenland. Verbreitungslücken in Teilen von Ober- und Niederösterreich (Inn-, Mühl- und Waldviertel), oder den Zentralalpen lassen sich wohl vielfach durch Kartierungsdefizite erklären. Die Höhenverbreitung verläuft zwischen 200 m ü. NN in Wien und 2.380 m ü. NN am Reißeck in den Kärntner Zentralalpen. Bekannte große Einzelvorkommen mit mehreren Tausend adulten Individuen stammen durchwegs aus Seen und Feuchtgebieten in Seehöhen über 1.000 m ü. NN., wie etwa am Ameisensee, am Vorderschlumsee, oder im Weißpriachtal im Bundesland Salzburg.

Bergmolch Karte

Der typische Lebensraum des Bergmolches in Österreich besteht aus größtenteils lichten, gut strukturierten Laub- und Mischwäldern mit erhöhtem Totholzanteil, oder Komplexen aus Zwergstrauchheiden, Feuchtgebieten bzw. Mooren oberhalb der Waldgrenze. Wesentlich ist ein dichtes Gewässernetzwerk. Ein Schlüsselfaktor im Landlebensraum ist neben hoher Bodenfeuchte die Verfügbarkeit von reichlich Versteckplätzen in Form von liegendem Totholz oder Lückensystemen z.B. in überwuchertem Geröll. Sehr unterschiedliche Typen von Laichgewässer werden genutzt. Einerseits handelt es sich um kleinere, oft nur temporär Wasser führende Stillgewässer wie (Wagenspur-)Tümpel, Quellstaue, Stillbereiche von Entwässerungsgräben oder Pfützen. Andererseits werden, vor allem in höheren Lagen, auch größere Gewässer genutzt, sofern sie fischfrei sind und eine ausreichende Strukturierung aufweisen.

Bergmolch Ichthyosaura alpestris Habitat

Typische syntope Amphibienarten sind der Grasfrosch (Rana temporaria) – dessen Eier vor allem in Gebirgspopulationen eine überaus wichtige Nahrungsquelle für die Molche darstellen - und die Erdkröte (Bufo bufo), in mittleren Seehöhen auch die Gelbbauchunke (Bombina variegata) und der Feuersalamander (Salamandra salamandra). Umgekehrt sind im Verbreitungsgebiet in Laichgewässern von Kamm- (Triturus cristatus s.l.) und Teichmolchen (Lissotriton vulgaris) zumeist auch Bergmolche zu finden.

Bezüglich der Jahresaktivität sind in Österreich Nachweise von Adulttieren aus allen 12 Monaten dokumentiert. Die deutliche Mehrheit aller Beobachtungen fällt in den Zeitraum Ende März/Anfang April bis Mitte/Ende August und erstreckt sich somit über gut fünf Monate mit Schwerpunkt in der ersten Hälfte dieser Zeitspanne. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Tiere im oder am Laichgewässer. Nachweise von Larven sind von Mitte April bis Ende Oktober dokumentiert, mit Schwerpunkt zwischen Ende Juni und Anfang September. Im Toten Gebirge (Kalkalpen im Grenzgebiet von Oberösterreich und Steiermark) durchgeführte Studien zum Alter von Bergmolchen mittels Skeletochronologie bzw. Langzeitmarkierungen zeigten, dass die Geschlechtsreife erst mit rund 10 Jahren eintritt und ein Maximalalter von rund 30 Jahren erreicht werden kann.

Wie alle in Österreich beheimateten Amphibienarten gilt für Individuen bzw. Lebensräume des Bergmolches in allen neun Bundesländern ein strenger Schutz. In der nationalen Roten Liste wird die Art als "Gefährdung droht" ("near threatened") gelistet. Aussagen über die Bestandsentwicklung des Bergmolches sind allerdings kaum möglich, da entsprechende Monitoringprojekte fehlen. Die Gefährdungsfaktoren sind, auch aufgrund der weiten Verbreitung in verschiedenen Lebensraumtypen, mannigfaltig. Es handelt sich um den laufenden Verlust bzw. die Degradierung von Laichgewässer durch Verfüllung, Trockenlegung, Fischbesatz oder Eutrophierung (Gülle). Weiters die massive Nutzungsintensivierung in der Land- und Forstwirtschaft, inklusive des Einsatzes von Pestiziden und der verstärkten Nutzung von Flächen im Gewässerumfeld. Die laufende Lebensraumzerschneidung durch das wachsende (Forst-)Straßennetzwerk sowie die strukturelle „Ausräumung“ der Landschaft, führen wiederum zu immer weniger Wanderkorridoren bzw. Trittsteinen in Form von Wegrainen, Waldsäumen oder Ufergehölzen.

Broschüre

Flyer

Kinder-Broschüre

Poster

Embryonalentwicklung des Lurches des Jahres auf Youtube

Fotos Christoph Riegler: Bergmolch Männchen, Habitat in den Hohen Tauern. Verbreitungskarte Bergmolch (Quelle NHM Wien)

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ÖGH Jahrestagung 2019 Rückblick

Bereits im Vorfeld gab es erfreulicherweise eine noch nie da gewesene Zahl von Anmeldungen. Das schaffte eine deutliche Erleichterung für die Organisatoren. Die diesjährige Tagung war zugleich eine Jubiläumstagung und mit einer Gesamt-Teilnehmerzahl von 165 Personen wieder sehr gut besucht. Um dem Jubiläum gerecht zu werden, wurde im Reptilien-Schausaal vor der in Neugestaltung befindlichen Anakonda-Vitrine auf das 30. Tagungs-Jubiläum mit Mojitos angestoßen.

Jahrestagung 2019 Gruppenbild (Foto: Ch. Riegler)


Erfreulich auch, dass wir bei der Tagung einige neue Mitglieder willkommen heißen konnten. Die erstmals angebotenen T-Shirts fanden guten Anklang und wurden fast alle verkauft. Schon am ersten Tagungstag, dem Freitag fanden sich ungewöhnlich viele Teilnehmer ein, die Interesse an den feldherpetologischen Themen zeigten. In Summe sorgten 29 Vortragende für ein abwechslungsreiches und hoch geschätztes Programm.

Der Österreichische Forschungsfond für Herpetologie (ÖFFH), der Gelder vom Tiergarten Schönbrunn und ÖGH für Forschungsvorhaben zur Verfügung stellt, unterstützt diesmal Projekte von Sonia PÉREZ ARIAS und Camillo RODRIGUEZ.

Tagungsprogrogramm 2019

Programm ÖGH Tagung 2019 klein

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Reptilientag der ÖGH

Leiste Reptilientag

„Reptilientag der ÖGH in den Blumengärten Hirschstetten“

Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Terrarianer und Praktiker, die sich speziell mit Reptilien beschäftigen und an all jene, denen Reptilien ein Anliegen sind. Ambitionierte Praktiker, wie auch Feldherpetologen und Wissenschafter sind herzlich dazu eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen und über ihr Wissen in Form von Präsentationen zu berichten. Wissenswertes über Haltung, Zucht, Biologie und Schutz von Reptilien steht im Mittelpunkt. Interessenten sollen auf diesem Weg die Möglichkeit finden, sich zu vernetzen.

Berichte

  • Reptilientag 2018

Am 22. September 2018 fand zum ersten Mal der „ÖGH Reptilientag“ statt, ein Treffen von herpetologisch interessierten Fachleuten und Liebhabern. Trotz des nasskalten regnerischen Wetters fanden sich über 40 Teilnehmer im urigen „Stadl“ ein und folgten den durchwegs gelungenen und spannenden Vorträgen. Die „Palmenhaus Kulinarik“ bot in der Mittagspause Imbisse an. Die Tagung wurde mit einer Führung durch die zoologischen Anlagen abgerundet. Der Leiter des Zoos, Ronald Lintner, der auch die Tagung vor Ort organisatorisch unterstützte, erklärte dabei ausgiebig die Aufgaben des dort angesiedelten Tiergartens und ging eingehend auf dessen Entstehung und die weitere Entwicklung der Anlagen ein. Das durchwegs positive Echo ermutigt zu weiteren Treffen in den kommenden Jahren. Der Leitung der Blumengärten Hirschstetten und der Wiener Stadtgärten sei für die Unterstützung herzlichst gedankt!

Fotos: Thomas Wampula & Christoph Riegler

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ÖGH-Exkursion zur Kroatischen Gebirgseidechse in Kärnten, 2017

 

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Im Rahmen der Masterarbeit von Karin Ernst wurde eine viertägige Exkursion für Mitglieder der ÖGH nach Kärnten, in das Gebiet des Pressegger Sees angeboten (15. bis 18. Juni 2017). Ziel dieser Exkursion war es, neue Erkenntnisse über die bevorzugten ökologische Nischen und die aktuelle Verbreitung der Kroatischen Gebirgseidechse Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) zu gewinnen. Die am Donnerstag und Freitag besuchten Standorte stellten sich zwar zum Teil als „herpetofaunistische Paradiese“ heraus, nur scheinbar nicht für I. horvathi. Umso größer war die Freude, als wir am Samstag von der Modellvorhersage in eine wunderschöne Klamm zu einer optimalen Felswand geführt wurden, die tatsächlich Kroatische Gebirgseidechsen beheimatet. Trotz der dort hohen Individuen-Dichte, war das Vorkommen an diesem Standort bisher nicht bekannt. Alles in Allem war es eine aufregende Exkursion in beeindruckender Landschaft, mit vielen biologischen Highlights, die erfolgreich mit optimalem Wetter und einem neuen I. horvathi - Fundort abgerundet wurde.

 

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautor Thomas Wampula

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Kärnten 2017

Bildautorin Karin Ernst

Fotos: Karin Ernst, Thomas Wampula

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Monatsprogramm

Die ÖGH veranstaltet  einmal pro Monat einen Vortrag zu unterschiedlichen herpetologischen Themen. Der Vortrag findet immer in den Bibliotheksräumen der Herpetologischen Sammlung statt. Beginn ist immer (wenn nicht anders angekündigt) um 18 Uhr 30. Gäste sind herzlich willkommen.

 2019 1 ÖGH Programm 1

 2019 1 ÖGH Programm 1

 2019 1 ÖGH Programm 1

 2019 1 ÖGH Programm 1

Zurückliegende Veranstaltungen (als PDF herunterladen)

das aktuelle Monatsprogramm als download

Monatsprogramm Februar bis Juli 2018

Monatsprogramm September 2017 bis Jänner 2018

Monatsprogramm  Jänner bis Juni 2017

Monatsprogramm September 2016 bis Jänner 2017

Monatsgrogramm Februar bis Juni 2016

Monatsprogramm September 2015 bis Jänner 2016

Monatsprogramm Jänner bis Juni 2015

Monatsprogramm September 2014 bis Jänner 2015

Monatsprogramm September 2013 bis Jänner 2014

Monatsprogramm Februar bis Juni 2013

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ÖGH Jahrestagung

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie wird jedes Jahr im Jänner im Naturhistorischen Museum Wien abgehalten.

Tagungsort

Naturhistorisches Museum Wien

Burgring 7, A-1010 Wien

Abendveranstaltungen finden meist im Gasthaus Plutzer Bräu statt.

Ort: Schrankgasse 2 / Ecke Stiftgasse, A-1070 Wien

Unterschiedliche Themenschwerpunkte werden im Rahmen der dreitätigen Tagung behandelt

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Forschungsbereich der Herpetologie
  • Schutz von Amphibien und Reptilien und ihrer Lebensräume
  • Feldherpetologische Studien und Reiseberichte
  • Gesetzliche Bestimmungen bezüglich Haltung, Zucht, Transport, Erwerb und Behandlung von Reptilien und Amphibien
  • Haltung, Zucht und Krankheiten von Amphibien und Reptilien
  • Planung, Bau, Technik und Einrichtung von Vivarien

Für Mitglieder der ÖGH gibt es eine ermäßigte Tagungsgebühr. Referenten sind von der Tagungsgebühr befreit.

Das Rahmenprogramm bietet unterschiedliche Führungen durch das Naturhistorische Museum, wie z. B. in die Depoträume der wissenschaftlichen herpetologischen Belegsammlung. Außerdem findet am Freitag ein „Icebreaker“ (Sektempfang) in den Schauräumen des Naturhistorischen Museums statt.

Eine Verkaufsausstellung für terraristische und herpetologische Literatur der Chimaira Buchhandels GmbH www.chimaira.de bietet in den Pausen die Möglichkeit ausgiebig in Fachliteratur zu stöbern.

Unterstützer

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Richtlinien für Vortragende

  • Ca. 25 Min. Redezeit (Abweichungen nach Rücksprache mit dem Tagungskomitee)
  • Mit der Anmeldung des Vortrags ist ein Abstract einzureichen (Umfang: 700 Zeichen inklusive Leerzeichen). 
  • Zusammen mit dem Abstract sind zwei vortrags- relevante Abbildungen mitzusenden. (Auflösung mindestens 300 dpi bei einer Wiedergabegröße von 40 mm x 60 mm)

Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie erhalten auch ohne Anmeldung das komplette Tagungsprogramm zugesandt. Wenn sie noch nicht Mitglied der ÖGH sind, finden sie das Programm ab Mitte Dezember auf der Homepage der ÖGH.

Tagungsprogrogramme der letzten Jahre

Programm ÖGH Tagung 2019 klein Programm Jahrestagung 2018 Programm Jahrestagung 2017 Programm Jahrestagung 2016
Programm Jahrestagung 2015 Programm Jahrestagung 2014 Programm Jahrestagung 2013 Programm Jahrestagung 2012

 

30 Jahre Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie

Als am 2. Dezember 1989 das Gründungsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) Gerald Benyr wenig mehr als ein Dutzend Experten und am Thema Exotenhaltung Interessierte zum "1. Terrarianer- Treffen" zusammenrief, ahnte wohl kaum einer der Anwesenden, dass dieser amikale Gedankenaustausch im Kursraum des Naturhistorischen Museums in Wien der Anstoß zur Füllung einer beträchtlichen Lücke in einem speziellen Feld der Erwachsenenpädagogik war. Die 1999 zur "Jahrestagung der Österreichische Gesellschaft für Herpetologie" umbenannte Tagung wurde zum jährlichen fixen Treffpunkt der Herpetologen- und Vivaristengemeinde Österreichs mit einer inzwischen beachtenswerten internationalen Beteiligung.

Im Jänner des Jahres 2019 fand die 30. Jahrestagung statt, die die ÖGH arrangiert und organisiert hat. Anlässlich dieser 30. Jahrestagung der ÖGH werden von einem der früheren Organisatoren die Programme der 30 Tagungen zusammengetragen und dokumentiert. Obgleich der qualitative Zustand der Quellen, die an die Tagungsteilnehmer verteilten Ausdrucke der Programme, sehr unterschiedlich war, konnten alle dreißig Programmhefte rekonstruiert werden und die meisten in ihrem Originalzustand dargestellt werden.

Der Zweck der Zusammenstellung ist die schriftliche Fixierung der vorhandenen Bestände an Daten zu den Tagungen um diese dann allen geschichtswissenschaftlich Interessierten zugänglich zu machen. (verfasst von Andreas R. Hassl im Feb. 2019)

 Die Programme als PDF (37mb)

 

Bilder der vergangenen Tagungen

ÖGH Jahrestagung 2019
Fotos © Riegler
ÖGH Jahrestagung 2018 
Fotos © Riegler
ÖGH Jahrestagung 2017 
Fotos © Wöss, Bader
ÖGH Jahrestagung 2016 
Fotos © Riegler
ÖGH Jahrestagung 2015 
Fotos © Riegler
ÖGH Jahrestagung 2014
Fotos © Kracher, Ochsenhofer, Riegler
ÖGH Jahrestagung 2013 
Fotos © Ochsenhofer
ÖGH Jahrestagung 2012
Fotos © Riegler, Ochsenhofer

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Molchlertag und Froschlertag - Die Schönbrunner Amphibientage der ÖGH

Mit dem Molchlertag 2014 wurde nach zweijähriger Pause eine Tradition wiederbelebt, die auf die Aktivitäten von Günter Schultschik zurückgeht, der diese Urodelentagung über viele Jahre hinweg hervorragend gestaltet und organisiert hatte. 2016 wurde dem schon 16. Molchlertag der 1. Froschlertag zur Seite gestellt – zusammen bilden die beiden Veranstaltungen die „Schönbrunner Amphibientage der ÖGH“.

Molchlertag und Froschlertag wenden sich vor allem an Terrarianer und Praktiker, die sich speziell mit Amphibien beschäftigen, aber auch an Herpetologen, die sich mit Urodelen und Anuren befassen und an all jene, denen der Schutz (auch) dieser Tiergruppen am Herzen liegt. Wir sehen uns als Forum, in welchem amphibienrelevante Themen behandelt werden: Die Amphibientage der ÖGH wollen Lurchbegeisterten, vom Wissenschafter bis zum ambitionierten Liebhaber, eine Möglichkeit der Begegnung und des Austausches bieten, Wissen zusammentragen und vermehren und die Menschen, die sich dieser Leidenschaft verschrieben haben, miteinander vernetzen.

Sollten Sie Beiträge für die folgenden Amphibientage melden wollen, Fragen dazu haben, oder in den Ankündigungsverteiler aufgenommen werden (wenn Sie kein ÖGH-Mitglied sind), so wenden Sie sich bitte an diese Adresse:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (alternativ auch Florian Glaser: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Christian Proy: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Schönbrunner Amphibientage der ÖGH 2017

Berichte

  • Amphibientage 2017

Die Schönbrunner Amphibientage der ÖGH 2017 haben am 25. Und 26. November im Elefantensaal im Tiergarten Schönbrunn stattgefunden. Die Schwanz- und Froschlurchtagung unserer Gesellschaft lockt jedes Jahr mehr Amphibienbegeisterte an: Zum schon 17ten Molchlertag fanden sich mehr als 80 und zum 2ten Froschlertag an die 70 Besucher ein.
Die Referenten waren gut gelaunt und entspannt, die Vorträge aber spannend und gescheit – die Stimmung war hervorragend. Wer die Veranstaltung versäumt hat, hier noch einmal das Programm mit allen Referenten. Sobald die Kurzfassungen eingelangt sind, werden sie auf der Homepage der ÖGH zur Verfügung gestellt(so wie dies auch für die Molchlertage 2014 und 2015 angeboten wird – allein die Zusammenfassungen der Amphibientage 2016 fehlen noch).
Vortragende und Gäste stammten nicht nur aus unserem Lande, sondern auch aus Tschechien, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden.
Vielen herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Amphibientage beigetragen haben, vor allem an die Referenten!

Bilder der Veranstaltung

  • Amphibientage 2016 

Fotos: Christoph Riegler

Fotos: Thomas Wampula

Fotos: Christoph Riegler

Tagungsort

Die Schönbrunner Amphibientage finden jeweils an einem Wochenende im November im Elefantensaal  im Tiergarten Schönbrunn statt (Samstag- Molchlertag und Sonntag-Froschlertag).

Die Kurzfassungen der Vorträge 2015

Programm

Die Kurzfassungen der Vorträge 2014

Programm

  • Florian Glaser, Batrachochytrium salamandrivorans – eine mögliche Gefahr für Molche und Salamander in Österreich?
  • Peter Kienast, Necturus maculosus - Der gefleckte Furchenmolch. Haltung und Nachzucht
  • Christoph Leeb, Einschleppung griechischer Molche im Raum Kaltenleutgeben? Erste Ergebnisse einer genetischen Studie
  • Christoph Leeb, Haarige Molche im Lainzer Tiergarten
  • Heinrich Mayrhofer, Molchhaltung im Gewächshaus?
  • Karl Neubauer, Haltung und Zucht von Notophthalmus viridescens louisianensis
  • Doris Preininger & Thomas Wampula, Reingewaschen: Chytrid-Behandlung der Amphibien im Tiergarten Schönbrunn
  • Günter Schultschik, Fünfundzwanzig Jahre Urodelenhaltung in Österreich
  • Silke Schweiger, Leichen im Keller und Drachen vor der Tür – was tun? Von Lebenden und Toten – die Sammelleidenschaft des Naturhistorischen Museums Wien
  • Thomas Wampula, Ein Hustensaftlieferant aus dem Patzcuaro-See: Ambystoma dumerilii Ein neuer, hochgefährdeter „Axolotl“ im Tiergarten Schönbrunn

Zur Geschichte des Molchlertages

Unterstützer

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ÖGH Exkursion 2016 - Cres/Kroatien

DSC 0216Die jährliche ÖGH-Exkursion 2016 der Arbeitsgemeinschaften Feldherpetologie und Schlangen wurde auf Grund des starken Andrangs zweimal durchgeführt. Der erste Termin war vom 15. bis 18. April, der zweite vom 26. bis 29. Mai. Bei beiden Exkursionen wurde in der Stadt Cres Quartier bezogen. In der ungefähren Mitte der Insel gelegen, konnten die jeweiligen Gegenden relativ schnell erreicht werden. So besuchten wir bei beiden Exkursionen Gebiete von der Stadt Beli im Norden bis zur Stadt Osor im Süden und bekamen einen guten Überblick über die Herpetofauna in den verschiedenen Lebensräumen der Insel. Höhepunkte waren der Besuch der eingeschleppten Dalmatolacerta oxycephala Population an der Stadtmauer von Osor, die Europäischen Sumpfschildkröten, Emys orbicularis in 3 Teichen nordöstlich von Osor [hier stellt sich die Frage, ob es sich bei den Sumpfschildkröten auf Cres überhaupt um authochthone Tiere handelt], Griechische Landschildkröten, Testudo h. boettgeri nördlich von Beli, sowie Vierstreifen- (Elaphe quatuorlineata) und Äskulapnattern (Zamenis longissimus). Leider konnten von der Leopardnatter, Zamenis situla neben mehreren überfahrenen Exemplaren nur ein Tier lebend gefunden werden.

Ein ausführlicher Bericht über beide Exkursionen wird in der ÖGH-Aktuell Nr. 44 nachzulesen sein.

Fotos: Christoph Riegler

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