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Tag der Artenvielfalt 2017

BIld 2Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche ExpertInnen im Wienerwald unterwegs sein, um Spannendes in der Umgebung von Wien zu erforschen. Dieses Jahr findet der Tag der Artenvielfalt am 9. und 10. Juni in Alland statt. Auch die ÖGH wird mit einem Informationsstand vertreten sein.


Weitere Informationen finden sie unter

Tag der Artenvielfalt 2017

 

 

 
 

Vortrag: Eine Auswertung von zwei Jahrzehnten Amphibienschutz an Salzburgs Straßen - Populationstrends von Erdkröte und Grasfrosch

kaufmann

Amphibienzäune sind nicht nur ein wichtiges Werkzeug für den angewandten Naturschutz, sondern liefern auch wertvolle Daten zur Bestandsentwicklung dieser Tiergruppe. Statistische Analysen der in den letzten 21 Jahren registrierten Zahlen kommen zu erstaunlichen aber beunruhigenden Ergebnissen, was die Populationstrends unserer beiden häufigsten Amphibienarten angeht.

MARIO MARTIN KYEK1, PETER KAUFMANN1 & ROBERT LINDNER1

1 Biodiversitätszentrum, Haus der Natur, Salzburg, Österreich, peter.kaufmann[at]subnet.at
 
Ort:
Bibliothek der Herpetologischen Sammlung, Naturhistorisches Museum Wien,
Eingang Burgring 7, 1010 Wien
 
Datum:
Donnerstag, 22. Juni 2017, 18:30 Uhr
 
 

Exkursion: Auf der Suche nach der seltensten Eidechse Österreichs

horvathi

Achtung! Terminänderung: die Exkursion findet vom 15. bis 18. Juni 2017 statt.

 

Im Rahmen der Masterarbeit von Karin Ernst, BSc wird eine viertägige Exkursion für Mitglieder der ÖGH nach Kärnten oder Osttirol angeboten werden. Die Reise erfolgt mit Privat-PKWs. Begrenzte Teilnehmerzahl (ausschließlich ÖGH Mitglieder), Anmeldung oder Tel. 01-52177-619

KARIN ERNST1,2 & SILKE SCHWEIGER1,2

1 Naturhistorisches Museum Wien, Herpetologische Sammlung, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich

2 Österreichische Gesellschaft für Herpetologie, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich

Termin: 15. bis 18. Juni 2017

Das Ziel dieser Studie ist, neue Erkenntnisse über die bevorzugten ökologische Nischen und die aktuelle Verbreitung der Kroatischen Gebirgseidechse Iberolacerta horvathi (MÉHELY, 1904) innerhalb Österreichs zu gewinnen. Eine aussagekräftige Vorhersage werden wir mittels Modellierung der potentiellen Verbreitung (SDM – Species‘ distribution modeling) für Österreich  treffen und darstellen können. Für die korrelative Modellierung wurden artspezifische Habitat-Präferenzen unter Berücksichtigung geologischer, topografischer, bioklimatischer und ökologischer Variablen, basierend auf Daten bisher bekannter Fundorte implementiert und analysiert. Eine anschließende Freilandstudie an die vom Modell berechneten Standorte mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterer Vorkommen, soll schlussendlich zur Entdeckung noch unbekannter besetzter Nischen von I. horvathi in Österreich führen. Endresultat der Studie wird eine umfassende Art-Charakterisierung und eine Verbreitungskarte der potentiellen, als auch realisierten Habitate, entlang der nördlichen Verbreitungsgrenze der Kroatischen Gebirgseidechse in Österreich sein. Außerdem wird die Aussagekraft der Modellierung, die zukünftig auch als hilfreiche, flexible Methode in Bezug auf Artenschutz Anwendung finden könnte, getestet.

 

 
 

19. Europäischer Herpetologen-Kongress der SEH in Salzburg

SEH

Der 19. Europäische Herpetologen Kongress der SEH (Societas Europaea Herpetologica) findet von 18. bis 23. September an der Naturwissenschaften Fakultät der Universität Salzburg statt.
Es wird von der Universität Salzburg, Abteilung für Ökologie und Evolution, veranstaltet und von der Herpetologischen Arbeitsgruppe des Naturwissenschaftlichen Museums Haus der Natur Salzburg (HerpAG) und der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) unterstützt.
Der Kongress wird vier Hautpvorträge, Vortragsblöcke und Workshops zu verschiedenen Feldern der Herpetologie (z.B. Anuran Larvae, Micro-CT, Phylogeographie europäischer Amphibien und Reptilien, Batrachchytrium salamandrivorans), Exkursionen und reiches soziales Programm beinhalten.
Registrierung und Anmeldung von Beiträgen sind bereits möglich.

Weitere Informationen finden sie unter

SEH 2017

SEH

 

Mitmachen beim Citizen Science Award 2017

Ringelnatter

Bereits über 7.000 Personen aus ganz Österreich forschten im Rahmen des Citizen Science Awards um die Wette. Auch heuer lädt das BMWFW interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Mitforschen ein!   Von 1. Mai bis 30. Juni 2017 sind Schulklassen und Einzelpersonen eingeladen, bei einem von acht ausgewählten Citizen Science-Projekten mitzuforschen. Das Naturhistorische Museum Wien beteiligt sich mit dem Projekt „Amphibien und Reptilien in Österreich unter Beobachtung“ am Citizen Science Award 2017.

Seit 35 Jahren werden im NHM Wien Angaben über die historische und rezente Verbreitung der Amphibien- und Reptilienarten in Österreich gesammelt. Alle Verbreitungsdaten sind in der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs dokumentiert (gegenwärtiger Datenstand: rund 110.000 Fundmeldungen). Im Sammeln von Funddaten ist die Herpetologische Sammlung auch auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger angewiesen, die ihre Fundmeldungen und Beobachtungen zur Verfügung stellen.

Die Website www.herpetofauna.at, auf der man Amphibien- bzw. Reptilienbeobachtungen online melden kann, wurde vor ca. 15 Jahren von engagierten „Citizen Scientists“ gegründet und seither ehrenamtlich betreut. Bis jetzt wurden mehr als 20.000 Fundmeldungen von „Citizen Scientists“ in die Herpetofaunistische Datenbank des NHM Wien aufgenommen.

Melden sie von 1. Mai bis 30. Juni 2017 ihre Beobachtungen von Amphibien und Reptilien und gewinnen sie tolle Preise!

 

Weitere Informationen finden sie unter

Naturhistorisches Museum Wien - Mitmachen

Österreich forscht

 

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